Vier Sportlerinnen und Sportler des Taekwondo Center Stuttgart durften dieses Jahr Deutschland bei der Poomsae-Weltmeisterschaft in Südkorea vertreten. An 5 Wettkampftagen zeigte die internationale Elite in Chuncheon ihr Können - und mittendrin Dirk Meier, Maximilian Wanner, Doris Hely und Fabian Frank.
Dirk machte den Anfang der Stuttgarter Sportler am ersten Wettkampftag in der Klasse U50 Individual. Sein erstes Battle in R32 gegen Portugal konnte Dirk klar für sich entscheiden. In der nächsten Runde traf er auf Eric Albasini aus Frankreich, welchen er bereits aus diversen internationalen Wettkämpfen kannte. Dirk zeigte eine gute Leistung, konnte das Battle aber leider nicht für sich entscheiden und beendet sein WM-Debüt auf dem 9. Platz.
Am zweiten Wettkampftag ging Fabian mit seinem Team an den Start. Für ihn war es bereits die zweite WM mit jeweils zwei Starts im Team und Einzel. Diesmal ging er mit Hilko Paschke und Steven Behn an den Start. Als erster Gegner wartete das Team aus Malaysia auf sie. Mit einer starken Leistung konnten sie das Battle klar für sich entscheiden. Auch das zweite Battle gegen Brasilien ging klar an das deutsche Team. Im Viertelfinale wurden sie dann allerdings durch das koreanische Team gestoppt und beendeten das Turnier erneut auf dem 5. Platz.
Am 4. Wettkampftag griff Doris mit ihrem Damenteam O60 in das Geschehen ein. Sie starteten ihr WM-Debüt im Viertelfinale gegen Australien. Trotz einer guten Vorbereitung und einem nervenstarken Auftritt unterlagen sie den späteren Weltmeisterinnen und beendeten das Turnier mit etwas Lospech leider ohne Medaille.
Auch Maxi und sein Team starteten am 4. Wettkampftag. Sie konnten eine sehr gute Leistung abrufen und auf der Fläche zeigen, dass sie gut trainiert hatten. Leider hatten sie auch etwas Lospech und trafen bereits in ihrem ersten Battle in R16 auf Chinese Taipei und mussten sich geschlagen geben. So beendete Maxi sein WM-Debüt auf Platz 9.
Am letzten Wettkampftag ging Fabi nochmals im Einzel an den Start. Auf Platz 5 gesetzt, startete er im ersten Battle in R32 gegen Schweden. Er konnte das Battle knapp für sich entscheiden. In der nächsten Runde wartete der Starter aus Kanada auf ihn. Nach einer kleinen Unsicherheit in der 12. Form, lag er etwas hinten, konnte aber mit einer starken 10. Form wieder aufholen. Am Ende hieß es Punktgleichstand. Nach Prüfung der Präsentationswertungen war ebenfalls Gleichstand. Nur aufgrund der höheren Streichwertung konnte der Kanadier das Battle für sich entscheiden und Fabian beendete seinen Wettkampf auf dem 9. Platz.
Wir gratulieren unseren 4 Sportlerinnen und Sportlern zu dieser Leistung und hoffen auf ein ähnlich starkes Team bei den kommenden Europameisterschaften im nächsten Jahr!